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Seit meinem Unfall am 11.8.2000 bin ich leider Ex- Radprofi, aber das Leben geht weiter….und das nicht zu knapp. Marcel Wüst
Ab sofort präsentiert Andreas Klöden seine neue Homepage. Regelmäßig wird es hier News, Bilder und Video Beiträge von und über den Tour de France Zweiten vom letzten Jahr geben. Andreas Klöden
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Radrennen 2006 - 1. Halbjahr Wir begleiten ein erfolgversprechendes Team. Team WIESENHOF-AKUD
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Deutsche Meisterschaft in Klingenthal Gute Platzierungen für WIESENHOF-AKUD 26.06.2006 - Das Team WIESENHOF-AKUD präsentierte sich bei der Deutschen Meisterschaft in Klingenthal ausgezeichnet. Bester Fahrer der Essener Mannschaft wurde nach 206 Kilometern Robert Retschke.
Sieben Runden à 29,5 Kilometer waren auf dem schweren Kurs in Sachsen zu absolvieren und bereits in der ersten suchten sieben Fahrer ihr Heil in der Flucht. Tim Klinger und Nachwuchsfahrer Sebastian Hans, der bei der DM für die U23-Nationalmannschaft fuhr, bewiesen ihre Angriffsfreudigkeit und schafften den Sprung in diese Gruppe. Ungefähr die Hälfte der Renndistanz konnten sich die Ausreißer an der Spitze behaupten und dabei ihren Vorsprung auf maximal 8 Minuten ausbauen.
In der vierten Runde attackierten aus dem Hauptfeld heraus Jens Voigt, Mathias Kessler und Dirk Müller. Relativ schnell schloss das Trio zu den Ausreißern auf und schüttelte nach und nach die bisherigen Hauptdarsteller des Rennens ab. Am längsten konnte sich Tim Klinger behaupten. Erst nach langem hartem Kampf musste er die drei ziehen lassen.
Die letzte Runde schließlich war geprägt von etlichen Attacken. Das Ergebnis dessen war, dass sich viele kleine Grüppchen bildeten. Robert Retschke und Gerald Ciolek waren in dieser Rennphase sehr aktiv. Am Ende belegten sie die Plätze 8 und 12. Überraschungssieger, und damit Nachfolger von Gerald Ciolek, wurde der Frankfurter Dirk Müller vor Mathias Kessler und Jens Voigt.
"Wir können recht zufrieden sein mit den gezeigten Leistungen", meinte Jochen Hahn, der Sportliche Leiter von WIESENHOF-AKUD. "Besonders Tim Klinger und Gerald Ciolek bewiesen ihre Stärke am Berg und hätten mit etwas Glück noch weiter vorne landen können."
Offizielle Internetseite: www.radsport-klingenthal.de
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de ----------------------------------------------------------------------------------------------
Deutsche Meisterschaft U23 im Einzelzeitfahren Dominik Roels rast auf Platz 2 23.06.2006 - Dominik Roels vom Team AKUD Arnolds Sicherheit ist überraschender Weise Zweiter der Deutschen U23-Meisterschaft im Einzelzeitfahren geworden. Auf der 40 km langen Strecke im brandenburgischen Forst fuhr nur der Thüringer Tony Martin schneller als der Titelträger im Straßenrennen.
Bei optimalen Wetterbedingungen startete Dominik Roels vor allen Favoriten und legte mit 48:42 Minuten eine Zeit vor, an der sich viele die Zähne ausbeißen sollten. Und dass, obwohl er das Zeitfahren mit gebrochener Hand absolvierte. Vor wenigen Wochen zog er sich bei der ersten Etappe der Tour de Berlin einen Kahnbeinbruch zu und wird auch erst Ende Juli wieder Radrennen mit Massenstart bestreiten können.
Nach dem Rennen sagte der Kölner selbstbewusst: "Für mich war Tony Martin der große Favorit. Ich hatte mir fest vorgenommen, unter die ersten zwei zu kommen, um damit die WM-Nominierung zu schaffen. Aber dass es so gut lief, ist auch für mich überraschend. Ich bin glücklich über den zweiten Platz und zuversichtlich bei der WM dabei zu sein."
Ebenfalls sensationell war der 5. Platz für Christian Leben, der nur um wenige Sekunden das Podium verpasste. In der Tagesmannschaftswertung wurde das Team AKUD Arnolds Sicherheit Zweiter und festigte damit auch seinen zweiten Platz in der Bundesliga-Gesamtwertung.
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wochenende der Nationalen Meisterschaften 22.06.2006 - Am kommenden Wochenende finden die nationalen Meisterschaften statt. Für das Essener Team WIESENHOF-AKUD sind dabei die Titelkämpfe in Österreich, Tschechien und natürlich Deutschland von besonderer Bedeutung.
Die Deutschen Meisterschaften im Einer Straßenfahren in Klingenthal sind am Sonntag der Höhepunkt des Wochenendes. Zwei Tage vorher wird in Forst der Deutsche Meistertitel im Einzelzeitfahren vergeben. Dort werden für WIESENHOF-AKUD allerdings nur die U23-Fahrer in den Kampf gegen die Uhr eingreifen. Für sie stellt das Zeitfahren den dritten Lauf der Bundesliga dar.
Am Sonntag schließlich wird der Nachfolger des Überraschungsmeisters aus dem Vorjahr - Gerald Ciolek - gesucht. Der junge Pulheimer ist es auch, der mit der Startnummer 1 das Team WIESENHOF-AKUD anführt. Auf der anspruchsvollsten Meisterschafts-Runde seit Jahren sind insgesamt 4200 Höhenmeter zu überwinden. Der 206 Kilometer lange Kurs im sächsischen Klingenthal ist gemacht für Bergfahrer und dementsprechend wollen vor allen Dingen Tim Klinger und Robert Retschke die grünen Trikots so weit vorn wie möglich präsentieren.
Mit großer Spannung werden auch die Rennen in Österreich und Tschechien erwartet. Nachdem Gerhard Trampusch im vergangenen Jahr nur ganz knapp am Meistertitel vorbei geschrammt ist, will er in diesem Jahr ganz oben auf dem Treppchen stehen. Der schwere Kurs bei Salzburg, auf dem im September dieses Jahres auch der Profi-Weltmeister gekürt wird, kommt ihm dabei sehr entgegen.
In Tschechien starten Tomas Konecny und Lubor Tesar für das Team WIESENHOF-AKUD. Für beide ist die heimische Meisterschaft sehr wichtig und dementsprechend motiviert gehen sie an den Start. Gerade Lubor Tesar, der seine letzte Saison als Radprofi bestreitet, würde seine Karriere gerne im Tschechischen Meistertrikot ausklingen lassen.
Das Aufgebot: Gerald Ciolek, Artur Gajek, Tim Klinger, Christian Leben, Robert Retschke, Torsten Schmidt, Marcel Sieberg, Carlo Westphal, Gregor Willwohl
Offizielle Internetseite: www.radsport-klingenthal.de
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Route du Sud WIESENHOF-AKUD in Südfrankreich
14.06.2006 - Nach einer kurzen Wettkampfspause geht das Team WIESENHOF-AKUD nun in Südfrankreich an den Start. "La Route du Sud" genießt in Frankreich einen hohen Stellenwert und ist dementsprechend mit den französischen Top-Mannschaften gut besetzt.
Die Rundfahrt führt über 4 Etappen und insgesamt 560 Kilometer. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Es gibt eine Flachetappe, eine wellige Etappe, ein Bergzeitfahren und eine Bergankunft. Das Team WIESENHOF-AKUD wird deshalb auch mit einer sehr gemischten Mannschaft an den Start gehen.
Steffen Radochla und Gregor Willwohl werden bei Sprintankünften versuchen, vorne mit dabei zu sein, und Tim Klinger, Robert Retschke und Gerhard Trampusch konzentrieren sich auf die beiden Bergetappen. Außerdem kommt nach langer Verletzungspause der Tscheche Tomas Konecny wieder zu einem Einsatz im grünen WIESENHOF-AKUD-Trikot.
Das Aufgebot: Tim Klinger, Tomas Konecny, Christian Leben, Steffen Radochla, Robert Retschke, Gerhard Trampusch, Lars Wackernagel, Gregor Willwohl
Offizielle Internetseite: http://route.sud.free.fr
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Veenendaal-Veenendaal Nur Boonen schneller als Radochla
07.06.2006 - Steffen Radochla wird Zweiter bei Veenendaal – Veenendaal. Beim Niederländischen Eintagesrennen der höchsten Kategorie war im Massensprint nur der Weltmeister Tom Boonen schneller als der WIESENHOF-AKUD-Fahrer.
Schon während des 210 km langen Rennens machte das Team WIESENHOF-AKUD durch Marcel Sieberg auf sich aufmerksam. Er gehörte der Ausreißergruppe des Tages an. Nach 30 km verabschiedeten sich die 6 Mann aus dem Peloton und wurden erst nach 170 km wieder eingeholt. Marcel Sieberg konnte sich von seinen Mitstreitern absetzen und es fehlten ihm nur 5 km bis zum Ziel, als er schließlich gestellt wurde.
In der Sprintvorbereitung wurde Steffen Radochla dann mustergültig von seinen Mannschaftskollegen unterstützt. Sie gaben ihm Windschatten und fuhren ihn gut in Position. Auf den letzten Kilometern orientierte sich der Leipziger an dem Niederländer Max Van Heeswijk und zog im Sprint an ihm vorbei. Nur Tom Boonen, der auf der anderen Straßenseite fightete, überquerte letztendlich wenige Zentimeter vor Radochla die Ziellinie.
"Klar ist es ein bisschen ärgerlich, wenn nur 40 Zentimeter fehlen, um Tom Boonen zu schlagen. Aber ich bin froh, dass es noch dem vielen Pech in Luxemburg endlich wieder mit einem Top-Resultat geklappt hat", meinte der Sprinter nach dem Rennen.
Offizielle Internetseite: www.veenendaal-veenendaal.nl
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de
----------------------------------------------------------------------------------------------- Luxemburg und Schwarzwald die nächsten Einsätze
30.05.2006 - Kaum ist die Bayern Rundfahrt beendet, stehen auch schon die nächsten Highlights für die Fahrer vom Team WIESENHOF-AKUD an. Während eine Hälfte mit Jens Heppner als Sportlichen Leiter in Luxemburg unterwegs ist, fährt der Rest am Wochenende den GP Schwarzwald und den GP Aargau unter der Leitung von Jochen Hahn.
Bereits morgen Abend startet die Luxemburg-Rundfahrt mit einem Prolog in der Innenstadt von Luxemburg. Das Rennen durch das Großherzogtum geht über fünf Etappen und hält sowohl für Bergfahrer, als auch für Sprinter Möglichkeiten bereit. Es sind einige international namhafte Mannschaften am Start, mit denen sich die Mannen um Gerald Ciolek messen werden.
Die stärksten Bergfahrer von WIESENHOF-AKUD fahren am kommenden Samstag das wohl schwerste deutsche Eintagesrennen – den GP Schwarzwald. Über 3500 Höhenmeter haben die Sportler auf den insgesamt 162 km Rund um Triberg zu bewältigen. Gleich am nächsten Tag stehen Gerhard Trampusch & Co dann am Start vom GP Aargau in Gippingen.
Luxemburg-Rundfahrt Das Aufgebot: Gerald Ciolek, Artur Gajek, Steffen Radochla, Marcel Sieberg, Corey Sweet, Carlo Westphal, Gregor Willwohl
Offizielle Internetseite: www.tdl.lu
GP Schwarzwald / GP Aargau Das Aufgebot: Tim Klinger, Christian Leben, Robert Retschke, Gerhard Trampusch, Lars Wackernagel
Offizielle Internetseite: www.sauser.de
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Deutsche Meisterschaft der U23 in Chemnitz Dominik Roels ist Deutscher Meister
28.05.2006 - Der neue Deutsche Meister der U23 heißt überraschender Weise Dominik Roels. Der junge Kölner vom Team AKUD Arnolds Sicherheit konnte sich am letzten Anstieg von seinen Mitausreißern Sebastian Frey und Sebastian Schwager absetzen und feierte sensationell einen souveränen Solosieg.
Nach drei von dreizehn zu fahrenden Runden hatte sich eine 13-köpfige Spitzengruppe gebildet, die auf dem 12,6 km langen Kurs rund um Chemnitz schnell drei Minuten Vorsprung herausfuhr. Mit dabei: die beiden AKUD-Fahrer Dominik Roels und Patric Röstel. Dahinter formierte sich einige Runden später eine fünf Mann starke Gruppe um Christian Leben.
Die achte Runde hielt zwei Schrecksekunden für das Team AKUD Arnolds Sicherheit bereit. Denn sowohl Dominik Roels, als auch Christian Leben hatten Reifenschaden. Doch beide konnten relativ schnell den Anschluß an ihre jeweilige Gruppe wieder herstellen. Dominik Roels profitierte dabei von der starken Hilfe seines Teamgefährten Patric Röstel.
Der Titelkampf entwickelte sich an der Spitze immer mehr zu einem Ausscheidungsrennen. Viele Fahrer mussten am schweren Eibenberg abreißen lassen, so dass 3 Runden vor Schluss nur noch drei Mann (Roels, Frey und Schwager) für den Meistertitel in Frage kamen. Bei den Verfolgern hatte unterdessen Christian Leben attackiert, in der Hoffnung noch einen Platz auf dem Podest zu ergattern.
Der letzte Anstieg brachte schließlich die Entscheidung. Dominik Roels setzte alles auf eine Karte. Nachdem er in den Runden zuvor der Versuchung einer Attacke widerstehen konnte, war nun der Zeitpunkt gekommen. Er mobilisierte all seine Kraftreserven und fuhr einen kolossalen Angriff. Keiner seiner Weggefährten konnte ihm folgen und er stürmte mit 15 Sekunden Vorsprung zu dem bisher größten Erfolg seiner noch jungen Karriere.
Christian Leben dagegen verfehlte das Podium um eine Minute und wurde undankbarer Vierter. Tim Klinger landete auf Platz 15 und rundete damit das starker Abschneiden des Teams AKUD Arnolds Sicherheit ab, das mit dem Sieg in der Tagesmannschaftswertung belohnt wurde.
Jochen Hahn zeigte sich überglücklich: "Die Strecke scheint uns tatsächlich viel Glück zu bringen. Dominik attackierte an derselben Stelle, wie Linus vor 2 Jahren, als er Deutscher Meister wurde. Ich hatte in dem Augenblick Gänsehaut und wusste sofort, Dominik schafft das heute!" Domink Roels selbst, der nun auch Führender des TUI-Cups U23 ist, konnte es gar nicht fassen: "Es ist wie im Traum. Vor dem Rennen dachte ich, dass ich vielleicht eine Chance habe aufs Podium zu fahren. Aber an den Sieg habe ich bei bestem Willen nicht gedacht..."
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de
---------------------------------------------------------------------------------------------- Deutsche Meisterschaft der U23 in Chemnitz Deutscher Nachwuchs kämpft um den Titel
26.05.2006 - Am kommenden Sonntag findet in Einsiedel bei Chemnitz die Deutsche Meisterschaft der U23 statt. Das Team AKUD Arnolds Sicherheit fährt mit guten Erinnerungen nach Chemnitz. Denn vor zwei Jahren gewann auf derselben Runde, der damals für AKUD fahrende Linus Gerdemann den Titel des besten deutschen Nachwuchsfahrers.
Auf dem anspruchsvollen Kurs sind 13 Runden à 12,6 km zu absolvieren, ehe der neue Deutsche Meister feststeht - wobei als "Scharfrichter" ein 4 km langer Anstieg zu bewältigen sein wird. Als heißeste Anwärter des Teams AKUD Arnolds Sicherheit auf eine vordere Platzierung kommen Tim Klinger und Christian Leben in Frage. Aber auch Carlo Westphal möchte im Erzgebirge eine gute Figur abgeben.
Völlig befreit kann auch der junge Dominik Roels in das Titelrennen gehen. Im vergangenen Jahr noch Deutscher Meister in der Junioren-Klasse, wäre ein Platz unter den Besten eine riesen Sache für ihn. Dass er zurzeit in guter Verfassung ist, bewies er zuletzt beim Dortmunder Westfalenpreis, als er in eindrucksvoller Manier den 2. Platz erkämpfte.
Jochen Hahn, der die Nachwuchsfahrer von WIESENHOF-AKUD als Sportlicher Leiter begleitet, ist vor dem Rennen vorsichtig mit einer Prognose. "Wir wissen nicht, wie zum Beispiel Tim und Christian die Friedensfahrt überstanden haben und wie sie drauf sind. Alles ist möglich. Wir lassen uns überraschen."
- Team WIESENHOF-AKUD
http://www.wiesenhof-akud.de
---------------------------------------------------------------------------------------------- Bayern Rundfahrt - 2.Etappe Sieg und gelbes Trikot für Trampusch 25.05.2006 - Der Österreicher Gerhard Trampusch vom Team WIESENHOF-AKUD gewann sensationell die 2. Etappe der Bayern Rundfahrt. Nach 200 anspruchsvollen Kilometern siegte er im Sprint einer 9-köpfigen Spitzengruppe und übernahm damit auch die Führung im Gesamtklassement. Mit seinem Erfolg krönte er die exzellente Mannschaftsarbeit seines Teams an diesem Tag.
Denn 50 km nach dem Start in Starnberg konnten sich zunächst 12 Mann vom Hauptfeld absetzen und einen maximalen Vorsprung von 4 Minuten herausfahren. Der in der Gesamtwertung Bestplatzierte der Gruppe war der WIESENHOF-AKUD Fahrer Marcel Sieberg, der auch die ersten beiden Sprintwertungen für sich entscheiden konnte.
Als dann der 18-prozentige Anstieg zum Samerberg absolviert wurde, war der Vorsprung schnell aufgebraucht. Das Peloton zog sich weit auseinander, und als der Berg nach einer 17 km Runde das zweite Mal befahren wurde, waren die besten elf Bergfahrer dem Feld enteilt. Wieder hatte das Team WIESENHOF-AKUD aufgepasst und war nun mit Gerhard Trampusch und Robert Retschke zu zweit an der Spitze vertreten.
Doch auch diese Gruppe hatte nicht lange Bestand. 35 km vor dem Ziel wurden die Ausreißer vom Rest des Hauptfeldes eingeholt, so dass nun 40 Mann beisammen waren. Der Angriff der entscheidenden Gruppe um Gerhard Trampusch kam, als noch 20 km vor den Fahrern lagen. Im Zielsprint schließlich ließ der Tiroler seinen Kontrahenten keine Chance und gewann mit einer Radlänge Vorsprung vor dem Italiener Massimo Codol und dem Dänischen Meister Lars Bak. Für ein weiteres Schmankerl sorgte Marcel Sieberg, als er den Sprint um Platz 10 gewann und dabei keinen geringeren als Erik Zabel hinter sich ließ.
Nach dem Rennen dankte Trampusch seinem Team: "Die ganze Mannschaft hat heute super gearbeitet. Wir hatten in fast jeder Ausreißergruppe einen Mann dabei und am Ende habe ich es einfach vollendet. Das hätte aber auch jeder andere aus dem Team sein können." Auf die Frage nach seinen Chancen in der Gesamtwertung sagte er: "Naja, das Zeitfahren ist leider eher meine Achillesferse, aber wer weiß, vielleicht verleiht mir das Gelbe Trikot ja Flügel..."
Offizielle Internetseite: www.bayernrundfahrt.de
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de
----------------------------------------------------------------------------------------------- Bayern Rundfahrt WIESENHOF-AKUD startet in Bayern 23.05.2006 - Das Team WIESENHOF-AKUD startet in dieser Woche bei der Bayern Rundfahrt. Vom 24. bis zum 28. Mai werden die Fahrer um Gerald Ciolek die 780 Kilometer lange Fahrt durch Bayern bestreiten.
Der junge Deutsche Meister hat die Chance, sich einmal mehr mit den etablierten deutschen Sprintern zu messen. Gleich auf der 1.Etappe von Gunzenhausen nach Starnberg könnte es eine Sprintankunft und somit ein erstes Kräftemessen in Bayern zwischen Erik Zabel, Danilo Hondo und Gerald Ciolek geben.
Auch der Österreicher Gerhard Trampusch, der wegen einer starken Erkältung die Friedensfahrt absagen musste, wird wieder für das Team WIESENHOF-AKUD an den Start gehen. Man wird sehen, ob er nach seiner Zwangspause bereits wieder in der Lage ist, am Berg mit den Stärksten mitzuhalten.
Die wohl schwersten und für das Gesamtklassement entscheidenden Etappen kommen an den letzten beiden Tagen auf die Fahrer zu. Am Samstag ist ein Einzelzeitfahren über 25 Kilometer zu absolvieren und am Sonntag steht die Königsetappe von Plattling nach Cham auf dem Programm.
Das Aufgebot: Gerald Ciolek, Artur Gajek, Felix Odebrecht, Robert Retschke, Marcel Sieberg, Gerhard Trampusch, Gregor Willwohl
Offizielle Internetseite: www.bayernrundfahrt.de
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de
----------------------------------------------------------------------------------------------- 58. Friedensfahrt - 8. Etappe Krönender Abschluss für WIESENHOF-AKUD 20.05.2006 - Nachdem Lubor Tesar gestern die Harz-Etappe gewann, überraschte heute Torsten Schmidt die Konkurrenz. Völlig überraschend gewann der WIESENHOF-AKUD-Fahrer den letzten Tagesabschnitt der Friedensfahrt mit Ziel in Hannover.
Bei der Sprintwertung 25 km vor dem Ziel konnte sich der in Ahrweiler wohnende Schmidt aus einer 5-köpfigen Spitzengruppe absetzen und startete seinen erfolgreichen Soloritt. Nach dem Motto "alles oder nichts"setzte er alles auf eine Karte. "ch wollte die Mannschaft entlasten. Weil ich vorne war, konnten sie sich schonen und auf die Sprintvorbereitung für Ratte konzentrieren. Das ich tatsächlich durchgekommen bin, ist natürlich der absolute Hammer!"sagte Torsten Schmidt nach der Siegerehrung.
Auf dem Zielkurs in Hannover lag das Peloton nur etwa 10 bis 20 Sekunden hinter Schmidt. Doch das Publikum verlieh dem Ahrweiler Flügel. "ür mich ist es etwas ganz besonderes in Hannover zu gewinnen. Die Mannschaft hat sich bei den deutschen Etappen super präsentiert und war immer auf der Höhe des Geschehens. Mit zwei Etappensiegen waren wir am Ende mehr als im Soll." so Schmidt.
In der Gesamtwertung war es am Ende der junge Tim Klinger, der als bester Fahrer des Teams WIESENHOF-AKUD, mit Platz 14 seine Rundfahrer-Qualitäten unter Beweis stellte. In der nächsten Woche steht mit der Bayern-Rundfahrt bereits das nächste Highlight für das Essener Team auf dem Programm.
Offizielle Internetseite: www.friedensfahrt.de
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de
---------------------------------------------------------------------------------------------- 58. Friedensfahrt - 7. Etappe Tesar triumphiert bei Friedensfahrt-Etappe 19.05.2006 - Der Tscheche Lubor Tesar vom Team WIESENHOF-AKUD erfüllte sich bei der 7.Etappe der Friedensfahrt, die über 192 Kilometer von Delitzsch nach Thale führte, einen lang ersehnten Traum. Da er zum Jahresende seine Rennfahrerkarriere beenden wird, träumte er davon, noch eine Etappe bei "seiner" Friedenfahrt zu gewinnen.
Bereits während der 3.Etappe machte Lubor Tesar auf sich aufmerksam, als er dem Peloton enteilte, um die Sprintwertung in Rokycany - unweit seines Wohnortes - zu gewinnen. Er wollte unbedingt als erster über die Wertungslinie fahren, weil seine Frau und seine kleine Tochter dort auf ihn warteten.
"In den vergangenen Tagen habe ich es schon öfters versucht, nun hatte ich endlich die richtige Gruppe erwischt", meinte er nach dem Rennen. Denn schon nach etwa 25 Kilometern entstand nach einigen Springereien eine 8 Mann starke Spitzengruppe, der Lubor Tesar angehörte. Als es nach 145 Kilometern das erste Mal über den Harzer Hexentanzplatz ging, riss die Gruppe auseinander, woraufhin nur noch fünf Fahrer die Spitze bildeten. Kurze Zeit später attackierte der Italiener Stefano Boggia, der einen Vorsprung von bis zu einer Minute herausfuhr und schon fast wie der sichere Sieger aussah.
Doch fünf Kilometer vor dem Ziel schaffte Lubor Tesar gemeinsam mit dem Milram-Fahrer Simone Cadamuro den Anschluß. Allerdings kamen auch die restlichen Ausreißer wieder heran und so kam es zu einem spannenden Finale. An der 1000 Meter Marke griff Karl Menzies an und erarbeitete sich auf der leicht ansteigenden Zielgerade einen kleinen Vorspung. Aber Lubor Tesar - von großer Motivation getrieben - passte auf. Schnell fuhr er das Loch zu und nutze den Schwung, um an dem Amerikaner vorbei zu sprinten. Die Massen jubelten, als Lubor mit hochgerissenen Armen als Sieger über die Ziellinie fuhr.
Er hatte es geschafft! Bei seiner siebenten Friedensfahrt-Teilnahme feierte er seinen vierten und wohl schönsten Triumph. "Das ist meine letzte Friedensfahrt. Da kann es gar keinen schöneren Abschied geben. Wir hatten so viele Zuschauer am Straßenrand, da musste ich als Dankeschön einfach noch eine Etappe gewinnen", sagte der strahlende Sieger.
Offizielle Internetseite: www.friedensfahrt.de
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de
---------------------------------------------------------------------------------------------- 58. Friedensfahrt - 6.Etappe Wackernagel Vierter an der "Steilen Wand" 18.05.2006 - Bei der 6. Etappe der Friedensfahrt, die an der "Steilen Wand" in Meerane endete, erkämpfte sich Lars Wackernagel vom Team WIESENHOF-AKUD den 4. Platz.
Lars Wackernagel nutze die zweite Sprintwertung des Tages zu einem Ausreißversuch, woraufhin sich eine 15-köpfige Spitzengruppe bildete. Da in dieser Gruppe noch einige Anwärter auf den Gesamtsieg waren, ließ das Hauptfeld die Ausreißer nicht gewähren - der Abstand wurde schnell kleiner.
Wiederum war es der WIESENHOF-AKUD-Fahrer, der sich damit nicht zufrieden stellen wollte und erneut angriff. Das Resultat: fünf Fahrer formierten sich als neue Spitzenreiter. Der Vorsprung wuchs auf bis zu neun Minuten an und schnell wurde klar, dass der Etappensieger aus dieser Gruppe kommen würde. Die ersten beiden Zielpassagen in Meerane absolvierte der Geraer Lars Wackernagel als erster, ehe es auf die letzte Runde ging. Zahlreiche Fans hatten sich an der "Steilen Wand" eingefunden. In Fünferreihen drängten sich die Massen, um dem Schauspiel "Friedensfahrt" beizuwohnen.
Auf der letzten Runde kam es in der Spitzengruppe zu ständigen Attacken. Auch Lars Wackernagel lag zwischenzeitlich mit 15 Sekunden in Front. Leider hatte er das Glück nicht auf seiner Seite und wurde wieder eingeholt. Die siegreiche Attacke kam schließlich vom Belgier Erwin Thijs, der mit 40 Sekunden Vorsprung als Solist gewann.
Im Sprint des Hauptfeldes wurde Steffen Radochla Zweiter und somit Siebenter in der Tageswertung. Während Tim Klinger mit Platz 11 das gute Mannschaftsergebnis perfekt machte und nun als bester Deutscher auf einem hervorragenden 12. Platz in der Gesamtwertung liegt.
Offizielle Internetseite: www.friedensfahrt.de
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---------------------------------------------------------------------------------------------- 58. Friedensfahrt - 2.Etappe Steffen Radochla Etappenzweiter 14.05.2006 - Der WIESENHOF-AKUD-Fahrer Steffen Radochla sprintete bei der 2.Etappe der 58.Friedensfahrt auf den 2. Platz. Nur Danilo Hondo vom Team Lamonta war schneller bei der Zielankunft im polnischen Ceske Budejovice.
Auf den ersten beiden Etappen der diesjährigen Fahrt des Friedens zeigte sich das in Essen ansässige Team bereits sehr aktiv. Denn gleich die erste Attacke der Rundfahrt stammte von Lars Wackernagel, der gemeinsam mit seinem Teamkollegen Torsten Schmidt einen kleinen Vorsprung herausfuhr und sich damit bei der ersten und einzigen Sprintwertung des Tages wichtige Bonussekunden sicherte.
Im Anschluss daran wurden die Spitzenreiter wieder gestellt und es kam zum Massensprint, bei dem der Leipziger Steffen Radochla mit Platz 8 ein erstes Ausrufezeichen setzen konnte. Die 2.Etappe, die ebenso wie die Erste über flaches Terrain führte, endete ebenfalls mit einer Sprintankunft. Hier zeigte Radochla, der bei der Niedersachsen-Rundfahrt schwer gestürzt war, endlich wieder was in ihm steckt und fuhr einen fulminanten Endspurt.
Der Sportliche Leiter Jochen Hahn war sehr erfreut: "Ratte hat in diesem Jahr viel Pech gehabt und ich bin sehr froh, dass es endlich bei einem ganz großen Rennen geklappt hat und er sich ganz vorne behaupten konnte!"
Offizielle Internetseite: www.friedensfahrt.de
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de
----------------------------------------------------------------------------------------------58. Friedensfahrt WIESENHOF-AKUD beim Course de la Paix 11.05.2006 - Das Essener Team WIESENHOF-AKUD startet am kommenden Samstag bei der 58. Friedensfahrt. Die traditionsreiche Rundfahrt im Zeichen der Friedenstaube findet nach einem Jahr Pause wieder statt und startet gleich mit einem Novum. Zum ersten Mal beginnt der "Course de la Paix" in Österreich - ganz zur Freude von Gerhard Trampusch.
Dass der Startschuss zur Friedensfahrt in seiner Heimat fällt, ist für den Kapitän von WIESENHOF-AKUD etwas ganz besonderes. Auf ihm ruhen die größten Hoffnungen des Teams, was die Gesamtwertung betrifft. Aber auch Torsten Schmidt oder Lars Wackernagel sind durchaus vordere Platzierungen zuzutrauen. Gerade Lars Wackernagel hat sehr gute Erinnerungen an seine Lieblings-Rundfahrt. Bei der Austragung 2004 gewann er die Auftaktetappe und fuhr anschließend drei Tage im gelben Trikot des Spitzenreiters.
Auch für die Sprintankünfte sieht Jochen Hahn seine Mannschaft gut gerüstet. Denn mit Steffen Radochla hat er bei der 8-tägigen Rundfahrt durch Tschechien und Deutschland einen Fahrer in seinen Reihen, der schon oft seine Schnelligkeit unter Beweis stellen konnte. Dennoch ist sich der Sportliche Leiter des Teams sicher: "Das Rennen wird besonders hart, denn die Pro-Continental-Mannschaften - wie wir - wollen sich profilieren. Da wird vom ersten Meter an voll auf die Tube gedrückt. Zumal sich Stars wie Cooke und Hondo nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen."
Das Aufgebot: Tim Klinger, Christian Leben, Steffen Radochla, Torsten Schmidt, Corey Sweet, Lubor Tesar, Gerhard Trampusch, Lars Wackernagel
Offizielle Internetseite: www.friedensfahrt.de
Team WIESENHOF-AKUD http://www.wiesenhof-akud.de
---------------------------------------------------------------------------------------------- 4 Tage von Dünkirchen Marcel Sieberg stark in Dünkirchen 08.05.2006 - Bei der Rundfahrt "4 Tage von Dünkirchen", die gestern endete, konnte sich das Team WIESENHOF-AKUD auf jeder der fünf Etappen gut in Szene setzen. Am Ende sprangen für die Essener Mannschaft bei der international sehr gut besetzen Tour durch den Nordosten Frankreichs fünf Top10-Platzierung heraus.
Außer bei der 2. und 4. Etappe wurde der Sieger stets im Massensprint ermittelt, wobei bei der 2.Etappe das Peloton auch fast um den Sieg sprintete. Lediglich zwei Fahrer erreichten das Ziel wenige Sekunden vorher. Im Sprint um Platz drei wurde Gerald Ciolek Dritter des Hauptfeldes und somit Fünfter der Tageswertung. Er konnte dabei immerhin den Norweger Thor Hushovd bezwingen und sorgte damit für die beste Tagesplatzierung für WIESENHOF-AKUD.
Alle anderen Top10-Platzierung gingen auf das Konto von Marcel Sieberg, der nach überstandenem Pfeifferchen Drüsenfieber wieder auf die Straße des Erfolges zurückfindet. Sowohl im Massensprint, bei dem er zweimal Sechster und einmal Zehnter wurde, als auch auf schwierigem Terrain, wie bei der 4.Etappe, konnte er seine Stärken unter Beweis stellen.
Fünf Bergwertungen waren während der 4.Etappe zu absolvieren, bei der zehn Fahrer mit einem Vorsprung von zeitweise über einer Minute an der Spitze lagen. Marcel Sieberg schaffte das Kunststück, gemeinsam mit Didier Rous und zwei weiteren Fahrern innerhalb der letzten sehr bergigen Kilometer zu der Gruppe aufzuschließen. Er wurde schließlich Zehnter der Etappe und rückte auch in der Gesamtwertung auf Platz 10 vor.
Die letzte Etappe stand für Marcel Sieberg ganz im Zeichen der Zwischensprints. Schließlich fehlten ihm nur zwei Sekunden zu Platz 6 der Gesamtwertung und ebenfalls 2 Sekunden zum Gewinn der Nachwuchswertung. Nachdem die ersten beiden Zwischensprints von Ausreißern ergattert wurden, gab es nur noch eine Möglichkeit um Zeitgutschriften zu ersprinten. Nach guter Vorarbeit des Teams reichte es beim letzten Zwischensprint dann leider nur zu Platz drei und somit einer Bonussekunde. Dies reichte nicht, um einen Sprung nach vorne zu machen und so blieb Marcel Sieberg in der Endabrechnung auf einem sehr guten zehnten Platz.
Der nächste Einsatz für das Team WIESENHOF-AKUD ist die Friedensfahrt, die am 13. Mai in Linz beginnt.
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- Offizielle Internetseite: www.4joursdedunkerque.org
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---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 4 Tage von Dünkirchen Ciolek startet in Frankreich 02.05.2006 - Nachdem er am vergangenen Montag mit dem zweiten Platz bei "Rund um den Henninger Turm" seinen bisher größten internationalen Erfolg feiern konnte, startet Gerald Ciolek nun vom 3. bis 7. Mai im Nordosten Frankreichs bei den 4 Tagen von Dünkirchen.
Das Team WIESENHOF-AKUD bestreitet die Rundfahrt, die in der UCI-Kategorie 2.HC angesiedelt ist, mit folgendem Aufgebot: Gerald Ciolek, Artur Gajek, Felix Odebrecht, Steffen Radochla, Robert Retschke, Marcel Sieberg, Carlo Westphal, Gregor Willwohl.
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---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Rheinland-Pfalz-Rundfahrt - 2.Etappe Trampusch Etappendritter im Rheinland 27.04.2006 - Gleich zwei Fahrer vom Team WIESENHOF-AKUD konnten sich bei der 2.Etappe der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt in der entscheidenden 10-köpfigen Spitzengruppe platzieren. Als es 22 Kilometer vor dem Ziel zur Sache ging, war nicht nur der österreichische Kletterspezialist Gerhard Trampusch präsent, sondern auch Lars Wackernagel gelang es in dem anspruchsvollen Finale das große Feld abzuschütteln.
"Das war richtig hart, als wir weggefahren sind. Aber so sind mir Attacken am liebsten. Es war dann schwer das Feld auf Distanz zu halten, aber zumindestens haben wir noch einige Sekunden unseres Vorsprungs retten können", erzählte Gerhard Trampusch, der im Sprint nur René Haselbacher (Gerolsteiner) und Thomas Ziegler (T-Mobile) den Vortritt lassen musste.
Das Hauptfeld, mit weiteren Rennfahrern der Essener Mannschaft, kam mit 22 Sekunden Rückstand ins Ziel. Eine für Trampusch positive Begleiterscheinung der Etappe. "Morgen nach Bad Marienberg wird es wieder schwer. Heute hatte ich gute Beine und war vorne. Demnach hoffe ich morgen auf ein ähnliches Resultat."
Einziger Wermutstropfen war das krankheitsbedingte Ausscheiden von Christan Leben. Von einer schweren Erkältung geplagt, legte ihm der sportliche Leiter Markus Schleicher nahe, das Rennen nicht fortzusetzen. "Jetzt sind wir zwar nur noch sieben Rennfahrer, aber trotzdem guter Dinge, dass wir diese Rundfahrt weiter mitbestimmen werden", so Schleicher nach der Etappe in Bad Neuenahr/Ahrweiler.
Gerhard Trampusch geht am Freitag als Dritter der Gesamteinzelwertung ins Rennen. Lars Wackernagel liegt auf Rang neun und in der Mannschaftswertung liegt WIESENHOF-AKUD nach der zweiten Etappe auf dem dritten Platz.
Offizielle Internetseite: www.rheinlandpfalzrundfahrt.de
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--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- WIESENHOF-AKUD mit vielen Optionen zur Rheinland-Pfalz-Rundfahrt
25.04.2006 - Bei der am Mittwoch beginnenden, fünftägigen Rundfahrt der Kategorie 2.1 sind für den sportlichen Leiter des Teams WIESENHOF-AKUD Markus Schleicher viele Varianten möglich. "Mit Torsten Schmidt haben wir einen Fahrer in unseren Reihen, der bei dieser Rundfahrt schon drei Etappen gewonnen hat, und auch allen anderen traue ich hier einen Tageserfolg zu - es muss nur alles passen."
Die "jungen Wilden" Christian Leben, Tim Klinger, und Artur Gajek werden von erfahrenen Rennfahrern bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt begleitet. Lubor Tesar, Corey Sweet, Lars Wackernagel und Gerhard Trampusch sind neben Schmidt diejenigen, die das taktische Vorgehen während der Etappe mit steuern werden.
Torsten Schmidt, dessen Schwiegereltern aus Bad Neuenahr/Ahrweiler stammen (dem Startort der Königsetappe am dritten Tag), kennt die Tücken des Geländes genau: "Hier ist es nie flach. Die Berge sind oft lange Zieher, die unglaublich weh tun können... Und dann, beim Finale in Bad Marienberg gibt es viele giftige und steile Berge - es ist für alle etwas dabei. Aber nur wenn die Form stimmt..."
Diese scheint, eine Woche vor dem nächsten Highlight, dem Rennen Rund um den Henninger Turm in Frankfurt, bei allen gut zu sein. "Die Jungs sing gut drauf, keine Frage", bilanziert Markus Schleicher. "Dadurch, dass es in diesem Jahr kein Einzelzeitfahren gibt, ist es für uns auch enorm wichtig, ein offensives Rennen zu fahren. Denn wenn keine Teams mit Zeitfahrspezialisten alles kontrollieren, dann kann auch mal eine Gruppe wegkommen und das Rennen vorentscheiden", sagte Schleicher am Dienstag.
Das Aufgebot: Artur Gajek, Tim Klinger, Christian Leben, Torsten Schmidt, Corey Sweet, Lubor Tesar, Gerhard Trampusch, Lars Wackernagel
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---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Niedersachsen Rundfahrt - 3.Etappe Steffen Radochla im Sprint schwer gestürzt 21.04.2006 - Bei der Zielankunft der 3.Etappe der Niedersachsen Rundfahrt kam Steffen Radochla wenige Meter vor der Ziellinie so schwer zu Fall, dass schon am Abend klar wurde, dass er nicht zur 4.Etappe antreten kann.
In aussichtsreicher Position liegend (wieder von Gerald Ciolek lanciert), touchierte ein anderer, schon stürzender Rennfahrer sein Hinterrad und riss Radochla mit zu Boden. Am Abend klagte er über Kopfschmerzen und Schulterbeschwerden. "Wir können froh sein, wenn nichts gebrochen ist", sagte der Sportliche Leiter Jochen Hahn, während die Untersuchungen im Krankenhaus noch andauerten.
Vor dem unglücklichen Abschluss der Etappe konnte sich das Team WIESENHOF-AKUD sehr gut in Szene setzen: nicht nur beim perfekten Teamwork der beiden Sprinter, sondern auch während des Rennens. Eine 4-köpfige Spitzengruppe fuhr über 100 Kilometer lang vor dem Hauptfeld und hatte dabei zeitweise bis zu sechs Minuten Vorsprung. In dieser Gruppe war WIESENHOF-AKUD durch Marcel Sieberg vertreten, der sich am längsten gegen die jagenden Sprinterteams wehren konnte. Doch auch er wurde, als letzter Ausreißer, knapp fünf Kilometer vor dem Ziel eingeholt.
Jochen Hahn nach der Etappe: "Bis auf den Sturz war es heute wieder ein guter Tag - wir kämpfen weiter! Wenn es morgen wieder einen Sprint gibt, dann heißt es: Alle für Gerald. Obwohl er leider eine kleine Erkältung mit sich herumschleppt, die nicht wirklich besser wird. Die anderen Fahrer werden wieder ihr Glück in den Fluchtgruppen suchen. Obwohl noch keine das Ziel erreichte, versuchen wir es weiter..."
Die 4.Etappe von Rheda-Wiedenbrück nach Duderstadt ist mit 196,9 km die längste der gesamten Rundfahrt.
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---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Niedersachsen Rundfahrt - 2.Etappe Steffen Radochla sprintet auf Rang 5 20.04.2006 - Bei der zweiten Etappe der Niedersachsen Rundfahrt tauschten die beiden Sprinter des Teams WIESENHOF-AKUD die Rollen. Im Finale fuhr Gerald Ciolek den Sprint für Steffen Radochla an.
Radochla belegte am Ende, in einem mit vielen Kurven gespickten Finale, den 5. Platz, war aber nicht recht zufrieden. "Die Zieleinfahrt war mit zwei scharfen Kurven auf den letzten 800 Metern sehr gefährlich. Das ist zwar für alle gleich, aber ich bin heute etwas glücklos gesprintet. Gerald hat mich gut positioniert und als ich gerade losziehen wollte, war die Lücke zu - das gehört im Sprinter Business leider dazu."
Jochen Hahn war zufrieden mit dem Abschneiden seiner Akteure, denn in dem rasend schnellen Finale kamen nur 45 Fahrer zeitgleich mit dem Sieger ins Ziel. Vier davon trugen das grüne Trikot von WIESENHOF-AKUD. "Das neben unseren Sprintern, Lars Wackernagel und Thorsten Schmidt dabei waren, ist ein gutes Zeichen. Darüber hinaus führt Gerald Ciolek weiter in der U23-Wertung - das ist schon ordentlich. Außerdem sind beide unsere Sprinter sehr nah dran an der Spitze. Morgen gibt es wahrscheinlich wieder einen Sprint, vielleicht können wir uns ja noch weiter verbessern. Ich bin da optimistisch!"
Die 3. Etappe führt am Freitag über 184,8 km von Bückeburg nach Rheda-Wiedenbrück.
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---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Niedersachsen Rundfahrt - 1.Etappe Ciolek mit gutem Einstand - Vierter Platz im Massensprint 19.04.2006 - Bei der ersten Etappe der Niedersachsen Rundfahrt hat der Deutsche Profimeister Gerald Ciolek einen hervorragenden 4. Platz belegt. Im Massensprint war Supersprinter Alessandro Petacchi zwar nicht zu stoppen, aber mit seinen 19 Jahren, und in seinem ersten vollen Profijahr überhaupt, hat Gerald sein Potenzial erneut bewiesen.
Nach dem Zieleinlauf zog er eine positive Bilanz: "Hier sind viele Topsprinter am Start und der vierte Platz ist Motivation für eine Verbesserung. Petacchi, Hondo oder Robert Förster, die sind schon lange dabei und haben alle Tour de France Erfahrung. Auch der Australier Brown ist ein alter Hase. Dass ich hier so weit vorne bin, macht mich echt stolz. Aber ich wäre kein Sprinter, wenn ich nicht auch noch mehr wollen würde..."
Auch der sportliche Leiter Jochen Hahn und der Rest der Mannschaft stehen hinter dem schnellen Mann aus Pulheim. "Wenn es keine Spitzengruppe bis ins Ziel schafft, und das ist bei dem Streckenverlauf sehr wahrscheinlich, dann werden wir weiter für Gerald fahren. Der stimmt sich im Rennen besonders mit Steffen Radochla ab. Und im Finale werden die beiden versuchen die anderen weiter zu ärgern. Vielleicht klappt es ja bis zum Sonntag", so Hahn.
Die zweite Etappe führt am Donnerstag über 174,1 km von Nienburg nach Bückeburg und ist wieder wie gemacht für die Sprinter.
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---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- WIESENHOF-AKUD setzt Akzente bei Rund um Köln, ist jedoch glücklos im Abschluss Der Blick geht nach vorn in Richtung Niedersachsen-Rundfahrt 18.04.2006 - Bei Rund um Köln, dem ersten großen deutschen Stelldichein der Radprofis, konnten die Akteure vom Essener Team WIESENHOF-AKUD vor allem in der ersten Rennhälfte dem Rennen ihren Stempel aufdrücken.
In der ersten großen Spitzengruppe des Tages konnten gleich vier Fahrer der Mannschaft mitgehen, und zur Freude von Sportdirektor Jens Heppner waren es vor allem die "jungen Wilden", die den richtigen Zug erwischten. Lars Wackernagel, Tim Klinger und Lokalmatador Artur Gajek schafften den Sprung nach vorne, ebenso wie der gerade erst vom Pfeifferschen Drüsenfieber genesene Marcel Sieberg.
"Es war wichtig für uns, in dieser Gruppe vertreten zu sein. Vor allem die Tatsache, dass die nicht einfach so wegrollte, sondern sich aus einer schweren Rennsituation heraus bildete zeigt, dass die Jungs heute gut drauf waren", so Jens Heppner nach dem Rennen.
Mit vielen Angriffen aus der Spitzengruppe heraus versuchte es insbesondere Marcel Sieberg, am Anfang der zweiten Rennhälfte im Bergischen Land beim "kölschen Klassiker" eine Vorentscheidung herbeizuführen. "Ich habe immer wieder mal Angriffe gefahren, aber es kam immer die ganze Gruppe wieder ran. Da habe ich echt Körner gelassen, die mir im Finale fehlten", sagte ein trotz allem zufriedener Sieberg im Ziel.
Im Finale reichte es zwar nicht mehr, um ganz vorne mit dabei zu sein, aber die Platzierungen in der Breite, mit den Plätzen 12, 14, 16 und 22 für Wackernagel, Sieberg, Klinger und Gajek sprechen für die grundsolide Arbeit in der Vorbereitung.
"Wir haben uns hier gut präsentiert und werden uns jetzt weiter auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Das ist zunächst einmal die Niedersachsen-Rundfahrt, die schon am Mittwoch beginnt. Dort werden wir mit einer sprintlastigen Mannschaft an den Start gehen und versuchen genauso aggressiv zu fahren, wie bei Rund um Köln. Wenn es dann aber doch eine Sprintankunft geben sollte, treffen Ciolek, Radochla und Co zwar auf Rennfahrer, wie den Weltklassemann Alessandro Petacchi oder Robert Förster von Gerolsteiner, aber wir haben ja schon mehrfach für Überraschungen gesorgt. Warum nicht auch in Norddeutschland?"
Das Aufgebot: Gerald Ciolek, Artur Gajek, Christian Leben, Felix Odebrecht, Steffen Radochla, Robert Retschke, Marcel Sieberg, Gregor Willwohl
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---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Rund um Köln Das erste große Highlight für WIESENHOF-AKUD 14.04.2006 - Am Ostermontag wollen die Akteure des Teams WIESENHOF-AKUD ein erstes Ausrufezeichen auf deutschem Boden setzen. Nachdem im vergangenen Jahr mit David Kopp ein Fahrer im WIESENHOF-Trikot gewann, ist zwar eine Ergebnisverbesserung nicht mehr möglich, aber "verschlechtern wollen wir uns auch nicht", so Jens Heppner mit einem Augenzwinkern.
Der Kölner Klassiker ist nicht nur wegen der 5-stündigen LIVE-Übertragung im WDR-Fernsehen das bisher wichtigste Rennen der Saison. Besonders motiviert sind die Rennfahrer durch die unzähligen Zuschauermassen, die sich am Ostermontag immer an die Strecke begeben.
"Dieses Rennen ist etwas ganz Besonderes", so Kapitän Torsten Schmidt. "Das Ambiente, die Zuschauerkulisse und nicht zuletzt die attraktive und anspruchsvolle Streckenführung nehmen uns Rennfahrer hier in die Pflicht. Wir haben eine starke Mannschaft mit vielen Optionen. Eine davon wollen wir nutzen!", meinte Schmidt am Mittwoch.
Die Kombination aus Erfahrung (Sweet und Schmidt), jungen hungrigen Allroundern (Klinger, Sieberg, Wackernagel), dem deutschen Bergmeister Robert Retschke sowie den Topsprintern Radochla und Ciolek machen das Essener Team auf allen Ebenen zu einer ernstzunehmenden Größe.
"Hier zu gewinnen, wäre für mich schon der absolute Hammer," so der erst 19-jährige Lokalmatador Gerald Ciolek, "aber ob es hier zum Massensprint kommt ist eine andere Frage. Und selbst wenn, da sind ja auch noch Fahrer wie Petacchi oder Zabel dabei... Ich fühle mich gut und werde kämpfen wie ein Löwe."
Zur Renntaktik verriet der sportliche Leiter Jochen Hahn so viel: "Wir wollen nicht ins Hintertreffen geraten - das heißt, eher agieren, als nur reagieren. Das ist das Wichtigste. Alle die am Start stehen werden, hatten eine gute Vorbereitung. Jetzt müssen die Fahrer die Leistung nur noch abrufen und vom Pech verschont bleiben."
Das Aufgebot: Gerald Ciolek, Tim Klinger, Steffen Radochla, Robert Retschke, Torsten Schmidt, Marcel Sieberg, Corey Sweet, Lars Wackernagel
Offizielle Internetseite: www.rundumkoeln.de
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---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Doppelpack für Sprinter WIESENHOF-AKUD beim Scheldepreis und GP de Denain
10.04.2006 - Das Team WIESENHOF-AKUD startet in dieser Woche beim belgischen Scheldepreis und in Frankreich beim GP de Denain. Die am Mittwoch und Donnerstag stattfindenden Radrennen sind in der Vergangenheit fast immer von Sprintern gewonnen worden. Ganz selten gelang es Ausreißern im Finale die Sprinterteams zu überlisten.
"Der Scheldepreis hat zwar ein paar kleine topografische Schwierigkeiten zu bieten, aber der Miniberg ist eher gefährlich, weil sich das Feld auf der engen Straße auseinander zieht und die Strecke danach sehr windanfällig ist“, weiß Sportdirektor Jens Heppner.
Beim GP de Denain in Nordfrankreich wird das Finale traditionsgemäß auf einer örtlichen Runde gefahren, und dort kam es in den vergangenen Jahren fast immer zum Massensprint. Auch Pressesprecher Marcel Wüst steht beim GP de Denain in der Siegerliste - er gewann 1994 im Sprint.
Manager Schweda, der auch Erfahrung bei diesem Nordfranzösischen Rennen hat, weiß ebenfalls worauf es ankommt: "Die einzige Gefahr in Denain ist, dass sich eine Gruppe absetzt, in der Fahrer aller Sprinterteams vertreten sind. Dann müssen wir auch dabei sein, sonst wird es schwer. Mit Steffen Radochla und Gerald Ciolek haben wir gute Fahrer für eine Massenankunft. Aber auch Gregor Willwohl oder Felix Odebrecht könnten aus einer Spitzengruppe heraus für eine Überraschung sorgen."
Die Mannschaft, betreut von Markus Schleicher, wird auf jeden Fall dafür sorgen, dass man in jeder wichtigen Gruppe vertreten ist, um nicht die Kraft raubende Nachführarbeit leisten zu müssen. Mit Corey Sweet und Torsten Schmidt sind auch die beiden Routiniers dabei. Während des Rennens sollen sie Einfluss auf die Teamtaktik nehmen.
Das Aufgebot: Gerald Ciolek, Artur Gajek, Felix Odebrecht, Steffen Radochla, Torsten Schmidt, Corey Sweet, Gregor Willwohl
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---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ronde van Drenthe Steffen Radochla auf Platz 7
09.04.2006 - Eine Woche nach der „Hölle von Mergelland“ startete das Team WIESENHOF-AKUD erneut bei einem niederländischen Halbklassiker. Diesmal galt es die „Ronde van Drenthe“, ebenfalls ein Rennen der Kategorie UCI 1.1, erfolgreich zu bestreiten.
Nachdem der Gewinner der letztjährigen Ausgabe Marcel Sieberg erkältungsbedingt absagen musste, und auch Tomas Konecny aufgrund einer Handgelenkfraktur, die er sich bei den 3 Tagen von de Panne zuzog, nicht am Start stand, lagen die Hoffnungen des Teams nun auf Steffen Radochla.
Bei extrem widrigen Wetterbedingungen wurden die zu fahrenden 200 Kilometer über Kopfsteinpflaster und schmalen Straßen zu einem echten Härtetest für die Fahrer. Nur etwa ein Drittel der gestarteten Renner erreichten das Ziel. Nach 5 Stunden und 15 Minuten fuhr Markus Eichler vom Team Regiostrom als erster über die Ziellinie. Er gewann den Sprint gegen seinen Mitausreißer Floris Goesinnen. Dritter wurde Wouter Mol, der noch kurz vor dem Ende dem Hauptfeld enteilen konnte. Steffen Radochla spurtete schließlich auf Platz sieben und erfüllte damit die in ihn gesetzten Erwartungen.
Bereits am kommenden Mittwoch steht mit dem Scheldepreis in Belgien der nächste Kopfsteinpflaster-Klassiker für das Team WIESENHOF-AKUD auf dem Programm.
Offizielle Internetseite: www.rondevandrenthe.nl
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U23-Bundesliga in Cadolzburg Startschuss für den Nachwuchs
07.04.2006 - Am kommenden Samstag findet das erste von insgesamt acht U23-Bundesligarennen der Saison 2006 statt. Zum ersten Mal treffen alle deutschen Nachwuchsteams aufeinander.
Mittendrin die Nachwuchsfahrer des Teams WIESENHOF-AKUD, die in der Bundesliga unter dem Namen AKUD Arnolds Sicherheit am Start stehen. Cadolzburg ist in diesem Jahr Gastgeber des Auftaktrennens, bei dem 160 schwere Kilometer zu absolvieren sind. Auf einem Rundkurs muss das Peloton zehn Mal eine giftige Steigung, vorbei an der Cadolzburg, erklimmen.
Für den sportliche Leiter Jochen Hahn soll der Auftakt eine Standortbestimmung für seine Fahrer sein. Das zweite Bundesligarennen ist dann am 28.Mai die Deutsche Meisterschaft der U23 in Chemnitz.
Das Aufgebot: Paul Budach, Sebastian Hans, Christian Leben, Philipp Metzke, Felix Odebrecht, Dominik Roels, Patrick Röstel, Mitja Schlüter, Andreas Stauff, Carlo Westphal
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WIESENHOF-AKUD mit Ambitionen zur Ronde van Drenthe
06.04.2006 - Am Samstag werden die Rennfahrer des Essener Teams WIESENHOF-AKUD besonders motiviert am Start des Halbklassikers Ronde van Drenthe stehen. "Dieses Rennen ist trotz der guten Besetzung ganz klar im Rahmen unserer Möglichkeiten", schätzt Sprinter Steffen Radochla die Situation ein.
"Wir haben nur noch 10 Tage bis zu unserem ersten großen Highlight, dem Klassiker Rund um Köln, und deshalb sind wir schon gut drauf. In Drenthe wird es für uns allerdings darauf ankommen, bei den richtigen Gruppen dabei zu sein. Denn wir sind nur mit fünf Fahrern am Start. Ich denke, das haben wir drauf“, so Radochla am Donnerstag.
Die Mannschaft wird sich nicht vor dem Start auf einen Leader festlegen, sondern je nach Rennverlauf flexibel entscheiden. "Am Samstag ist Steffen bei einer Sprintankunft natürlich unsere Nummer eins. Aber jeder im Team hat seine Chance - jetzt müssen die Jungs sie nur noch nutzen", meinte Sportdirektor Jens Heppner gestern.
Das Aufgebot: Steffen Radochla, Robert Retschke, Corey Sweet, Lars Wackernagel, Gregor Willwohl
Offizielle Internetseite: www.rondevandrenthe.nl
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3 Tage von de Panne - 2.Etappe Gerald Ciolek sprintet vorne mit 29.03.2006 - Bei der 2.Etappe der 3 Tage von de Panne in Belgien belegte der Kölner Sprinter Gerald Ciolek vom Team WIESENHOF-AKUD einen hervorragenden 4. Platz.
Nach einem bewegten Rennen konnte sich der 19-jährige im Finale toll behaupten. Und dass, obwohl er im Finale ganz auf sich allein gestellt war. Denn sein einziger Teamkollege in der ersten großen Gruppe, der Tscheche Tomas Konecny, war leider in einen Sturz verwickelt. Sieger wurde der Österreicher Bernhard Eisel.
"Das war schon eine wahnsinnige "Reinhalterei" auf den letzten Kilometern und das Tempo war enorm hoch. Hier nach einer Distanz von 227 km auf Platz vier zu kommen, dass zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin", so ein zufriedener Ciolek nach der Etappe.
Die 3 Tage von de Panne enden am Donnerstag mit einem Einzelzeitfahren über 12 km. Vorher müssen die Fahrer am Vormittag ein Straßenrennen über 119 km bestreiten.
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3 Tage von de Panne (Bel) 2.HC
27.03.2006 - Bei der belgischen Rundfahrt "3 Tage von de Panne" vom 28. bis zum 30.03.2006 ist das Team WIESENHOF-AKUD mit folgendem Aufgebot am Start:
Gerald Ciolek, Artur Gajek, Tomas Konecny, Felix Odebrecht, Robert Retschke, Torsten Schmidt, Lubor Tesar und Carlo Westphal.
Offizielle Internetseite der Veranstaltung: http://www.depanne.be/veloclub/
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Belgische Woche für WIESENHOF-AKUD
21.03.2006 - In den kommenden Tagen werden die Rennfahrer der Essener Profimannschaft ein hartes Programm haben. Am Mittwoch der Auftakt bei Dwaars door Vlaanderen , dann samstags der E3 Preis in Harelbeke und am Sonntag der Pfeil von Brabant.
Eine Woche, die gespickt ist mit typisch belgischen Streckenprofilen: Viele steile Anstiege, oft mit Kopfsteinpflaster, lange Pflasterpassagen schon früh im Rennen, sowie oftmals schlechtes Wetter, Wind, Kälte und starke Gegner. All diese Dinge lassen die kommenden Tage zu einer echten Herausforderung werden. Die Fahrer sind jedoch optimistisch, dass sie sich gut präsentieren und das eine oder andere Ausrufezeichen setzen werden.
Das Aufgebot: Dwaars door Vlaanderen (22.03.): Gerald Ciolek, Artur Gajek, Felix Odebrecht, Steffen Radochla, Torsten Schmidt, Marcel Sieberg, Lars Wackernagel, Carlo Westphal
E3 Preis Harelbeke (25.03.): Artur Gajek, Christian Leben, Felix Odebrecht, Steffen Radochla, Torsten Schmidt, Marcel Sieberg, Lars Wackernagel, Gregor Willwohl
Pfeil von Brabant (26.03.): Tim Klinger, Christan Leben, Robert Retschke, Torsten Schmidt, Marcel Sieberg, Corey Sweet, Lubor Tesar, Lars Wackernagel
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Istrian Spring Trophy Klinger und Ciolek überzeugen in Kroatien
20.03.2006 - Die Nachwuchsfahrer des Teams WIESENHOF-AKUD kehrten mit achtbaren Erfolgen von der Istrian Spring Trophy in Kroatien zurück. Tim Klinger wurde Dritter der Gesamtwertung und Sieger des Bergtrikots und Gerald Ciolek gewann die Schlussetappe.
Bevor die Fahrer in die Pedalen treten konnten, mussten allerdings noch organisatorische Ungereimtheiten geklärt werden. Der Plan die fünf Jungprofis um Gerald Ciolek als NRW-Auswahl an den Start zu schicken, konnte nicht in die Tat umgesetzt werden. Es sah ganz danach aus, als müßten sich die Fahrer auf der Halbinsel Istrien mit Training begnügen. Nur mit Hilfe des BDR klappte Plan B. Sportdirektor Bremer genehmigte, das Team als BDR-Strassennationalmannschaft starten zu lassen. Und so kam es, dass die fünf die Rundfahrt in den Nationalfarben bestritten. Allerdings fehlte ein Trikot, so dass Felix Odebrecht die erste Etappe bei strahlendem Sonnenschein in einer schwarzen Regenjacke absolvieren mußte. Die Devise war klar: ein Trikot muß her!
Tim Klinger nahm sich diese Aufforderung zu Herzen und eroberte sich durch den Sieg der entscheidenden zweiten Bergwertung das Bergtrikot. Die Zielankunft der ersten Etappe war ebenfalls stark ansteigend und so sollte die Karte Tim Klinger gespielt werden. Leider kam er in aussichtsreicher Position 200 Meter vor dem Ziel zu Fall.
Auch bei der zweiten Etappe war Tim Klinger einer der Protagonisten. Er war in einer 5-köpfigen Spitzengruppe vertreten und trug sogar 1000 Meter vor dem Ziel noch das „virtuelle gelbe Trikot“. Doch der Führende der Gesamtwertung Borut Božic selbst war es, der den Abstand auf 8 Sekunden verkürzte. Tim Klinger attackierte an der letzten Welle, wurde aber gestellt und schließlich Dritter. Gerald Ciolek gewann den Sprint des heranrasenden Feldes und wurde Sechster.
Die letzte Etappe wurde im Massensprint entschieden, nachdem Tim Klinger die Bergwertung denkbar knapp gewinnen konnte. Der Sprint wurde von der jungen Mannschaft perfekt vorbereitet und Gerald Ciolek sprintete mit einer unglaublichen Explosivität zu seinem ersten Saisonsieg.
Im Rückblick kann man sagen, dass die deutschen Farben würdig durch Gerald Ciolek, Tim Klinger, Christian Leben, Felix Odebrecht und Carlo Westphal vertreten wurden. In der Gesamtwertung sprang für Tim Klinger der dritte, und für Gerald Ciolek der sechste Platz heraus. Dazu kam noch der respektable zweite Platz in der Mannschaftswertung und der Gewinn des Bergtrikots durch Tim Klinger.
Ebenfalls am Start der Rundfahrt auch das Nachwuchsteam in ihren roten Bruzzzler-Trikots. Wertvolle Wettkampfkilometer sollten vor den ersten Rennen in Deutschland gesammelt werden. „Es zeigte sich, das alle im Winter gut gearbeitet haben. Sebastian Hans und Dominik Roels zeigten eine starke Leistung, wurden aber beide durch Stürze gehandicapt“, so der sportliche Leiter Ronny Jahn. Bester Fahrer wurde schließlich Mitja Schlüter auf Platz 40.
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Radochla Zweiter bei deutschem Saisonauftakt Köln - Schuld - Frechen Wackernagel gewinnt Sprintwertung, Retschke die Bergwertung 19.03.2006 - Die Akteure des Essener Teams WIESENHOF-AKUD waren beim Auftaktrennen in Deutschland zwar sehr erfolgreich unterwegs, trotz allem war man nicht zu hundert Prozent zufrieden.
"Wenn man als Sprinter Zweiter wird", so Steffen Radochla, "dann war man knapp dran, aber hat das Ziel doch verfehlt". Der Sieger Markus Eichler griff gut 1000 Meter vor dem Ziel an und konnte den herausgefahrenen Vorsprung knapp vor Radochla ins Ziel retten. "Marcel Sieberg hat auf dem letzten Kilometer noch versucht die Lücke zu schließen, aber Eichler hat wirklich ein tolles Stehvermögen bewiesen. Es war zwar knapp, aber trotzdem bleibe ich Zweiter," sagte Radochla kurz nach der Siegerehrung.
Bereits während des Rennens war WIESENHOF-AKUD die aktivste Mannschaft. Schon 120 km vor dem Ziel verabschiedete sich Lars Wackernagel mit Wolfram Wiese aus dem Hauptfeld, um erst knapp 15 Kilometer vor Frechen wieder gestellt zu werden. Ein Ritt, der Lars Wackernagel zumindest den Sieg in der Sprintwertung einbrachte. Der Vorjahressieger und Deutsche Bergmeister Robert Retschke machte seinem Titel alle Ehre und gewann souverän die Bergwertung des Rennens. Auch in einer 9-köpfigen Verfolgergruppe, die versuchte Wackernagel und seinen Begleiter zu stellen, war Retschke als "Aufpasser" mitgegangen.
"Taktisch alles richtig gemacht, aber trotzdem nicht gewonnen", so lautete Jens Heppners Fazit nach der Ankunft in Frechen. "Dass ein starker Fahrer die Sprinter überrascht, ist an sich nichts Neues", meinte er zum Resultat. "Markus Eichler hat die gute Form, die er nun schon seit einigen Wochen hat, genutzt und wir hatten heute knapp das Nachsehen. Das ist ärgerlich, aber im Sport ganz normal. Nun werden wir uns auf die kommenden zwei Wochen mit vielen Klassikern einstellen. Wir sind guter Dinge!"
Die nächsten Einsatze des Teams sind "Dwaars door Vlaanderen" in Waregem am Mittwoch, der E3 Preis in Harelbeke am Samstag, sowie der Pfeil von Brabant am Sonntag.
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Nokere - Koerse (Bel) 1.1
14.03.2006 - Beim belgischen Eintagesrennen Nokere - Koerse am 15.03.2006 ist das Team WIESENHOF-AKUD mit folgendem Aufgebot am Start:
Artur Gajek, Tomas Konecny, Marcel Sieberg, Lubor Tesar und Lars Wackernagel.
Offizielle Internetseite der Veranstaltung: http://www.nokerekoerse.be/
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Radochla legt nach und schreibt Geschichte. Erster deutscher Sieg beim " Cape ARGUS", dem "größten Radrennen der Welt..." Der zweite Sieg für das Team WIESENHOF-AKUD war ein geschichtsträchtiger.
12.03.2006 - Die letzte Etappe des Giro del Capo, ist traditionell das in ganz Afrika berühmte " Cape ARGUS". Bei diesem Rennen gingen am Sonntag neben den Profis, die das Etappenrennen Giro del Capo bestreiten, auch gut 35.000 Amateur und Hobbyfahrer auf die Strecke.
Im Profifeld, das schon morgens um kurz nach 6:00 Uhr auf die Strecke ging, reihte sich vom Start weg eine Attacke and die nächste.
Wieder war Steffen Radochla der schnellste Sprinter im Feld.
Er schaffte es trotz der sehr anspruchsvollen Topografie am Kap der guten Hoffnung sich in der großen Spitzengruppe zu behaupten, und doch genügend Reserven für den siegbringenden Sprint zu behalten.
"Im Finale war ich schon platt", so Radochla nach dem Zieleinlauf - "aber die Menschenmassen hier, das war ja wie auf der Tour. Dieses Rennen ist der Wahnsinn, da hab ich noch mal alles in die Waagschale geworfen." Er gewann deutlich vor dem Südafrikaner Nolan Hoffmann und Stefan Heiny vom Team Lamonta
Den Stellenwert dieses Rennens hat Jens Heppner vor einigen Jahren auf eine besonders Art und Weise selber kennen gelernt.
Auf die Frage von Schulkindern, welche was für Rennen er denn als Radprofi so bestreite, antwortete er natürlich: "...die Tour de France und so."
Da die Kinder damit allerdings nichts anfangen konnten, kam gleich die nächste Frage hinterher: ...but what is your best time in the Argus...?"
"Der zweite Sieg der Mannschaft war ein krönender Abschluss, vor allem, da wir mit Trampusch und Radochla auch in der Gesamtwertung auf den Plätzen 10 und 11 einigermaßen weit vorne waren. Hierhin werden wir immer wieder gerne zurückkommen," so Heppner nach der abschließenden Siegerehrung.
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Erster Sieg für WIESENHOF - AKUD
10.03.2006 - Steffen Radochla gewann am Freitagvormittag die dritte Etappe des Giro del Capo in Südafrika. Er setzte sich nach einer hektischen Etappe im Sprint eines dezimierten Feldes durch.
Am letzten Berg, dem Du Toits Kloof Pass blieb er auf Tuchfühlung mit den Besten, und auf der Zielgeraden in Paarl, ließ er seinen Gegner keine Chance.
"Ich war oft genug nah dran und das es irgendwann passieren würde war mir schon klar - aber das ich es jetzt geschafft habe, nimmt schon eine Last von meinen Schultern", sagte er nach der Etappe.
Auch Sportdirektor Jens Heppner war sehr zufrieden mit Radochla:
"Er hat am Berg toll gekämpft, und seine Form wird auch immer besser. Jetzt werden wir uns aber nicht etwa ausruhen, sondern bis Sonntag geben wir weiter Vollgas."
Der Giro del Capo endet am Sonntag mit dem größten Radrennen der Welt, dem "Argus" - neben den Akteuren des Giro del Capo werden dort über 30.000 Starter teilnehmen. Diese "Königsetappe" endet nach 109 km und drei Bergwertungen im Central Business District von Kapstadt. marcel wüst sports, media and more www.marcelwuest.comZum Seitenanfang
Toller Auftakt für WIESENHOF-AKUD in Südafrika Steffen Radochla 2. bei der Auftaktetappe des Giro del Capo
08.03.2006 - Bei der ersten Etappe des Giro del Capo, mit Start und Ziel in Wellington, belegte der Leipziger Sprinter Steffen Radochla einen hervorragenden 2. Platz.
"Es war zwar ärgerlich nicht zu gewinnen, aber nah dran zu sein, ist ein gutes Gefühl. Sollte es nochmals zu einer Sprintankunft kommen, dann gelingt mir hoffentlich eine Ergebnisverbesserung..."
Auch Sportdirektor Jens Heppner war erfreut über das Auftreten seiner Mannschaft. "Die Jungs waren immer vorne, und das ist für die kommenden Etappen ein gutes Zeichen. Morgen wird es schwerer, das ist eher etwas für unseren Kletterer Gerhard Trampusch. Das wichtigste ist, dass alle gut drauf und gesund sind. Wenn das so bleibt, dann können wir uns hier trotz der starken Konkurrenz gut in Szene setzen."
Die morgige Etappe mit Start und Ziel in Durbanville führt über 185 km und insgesamt 3 Bergwertungen.
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Giro del Capo lockt nach Südafrika
07.03.2006 - Für die Rennfahrer des Essener Profiteams WIESENHOF-AKUD steht in dieser Woche ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. Bei den 5 Renntagen über gut 600 km in der Cape Region in Südafrika werden die Fahrer nicht nur auf bessere Wetterbedingungen als in Deutschland treffen, sondern auch auf eine starke internationale Konkurrenz.
Sportdirektor Jens Heppner, der das Team vor Ort betreut, sieht das positiv. "Um bei unserem ersten deutschen Highlight am Ostermontag, nämlich Rund um Köln, zu glänzen, ist diese Rundfahrt goldrichtig. Wir wollen mehr, als nur mitrollen. Mit Steffen Radochla sind wir für die Sprints gut gerüstet, und die anderen vier kommen alle sehr gut über die Berge. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber wir wollen um die vorderen Plätze in der Gesamtwertung mitfahren..."
Inwieweit die Rennfahrer dazu bereits in der Lage sind, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
Das Aufgebot: Steffen Radochla, Robert Retschke, Thorsten Schmidt, Corey Sweet, Gerhard Trampusch
Offizielle Internetseite: www.girodelcapo.co.za
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3 Tage von Westflandern Podium für Marcel Sieberg 05.03.2006 - Für eine weitere Podiumsplatzierung in Belgien sorgte bei der letzten Etappe der 3 Tage von Westflandern Marcel Sieberg. Wie Gerald Ciolek bei der 1.Etappe, wurde nun er Dritter bei der 3.Etappe - dem anspruchsvollen Ardennen-Klassiker.
186 km war er lang, der Ritt über belgische Monumente, wie z.B. dem Kemmelberg und weitaus schwieriger als die ersten beiden Etappen. Gerald Ciolek, der am Vortag mit Platz sieben erneut eine starke Leistung zeigte, stand leider aufgrund einer leichten Erkältung nicht mehr am Start der letzten Etappe.
Dafür trumpften nun andere Fahrer des Teams WIESENHOF-AKUD groß auf. Bereits nach 60 km hatte sich eine ca. 40-Mann starke Spitzengruppe gebildet - mit dabei Carlo Westphal und Marcel Sieberg. Lange Zeit hielt die Gruppe zusammen, bis schließlich eine Tempoverschärfung auf einem Pflasterabschnitt zur Vorentscheidung führte. Nur noch 17 Fahrer befanden sich nun an der Spitze.
Mittendrin Marcel Sieberg, der nach dem Rennen sagte: "Heute hat Radrennen mehr Spaß gemacht, als die ersten Etappen. Am Ende hab ich die Nerven behalten und auf den Endspurt gewartet. Das war wohl die richtige Taktik...!" Nur Niko Eeckhout und Wouter Weylandt waren schneller und verwiesen Marcel auf Platz 3.
Insgesamt waren die drei Tage von Westflandern für WIESENHOF-AKUD ein voller Erfolg und machen gespannt auf den weiteren Saisonverlauf.
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3 Tage von Westflandern Starker 3. Platz für Gerald Ciolek auf der 1. Etappe 03.03.2006 - Die erste Etappe der 3 Tage von Westflandern endete für das Essener Team WIESENHOF-AKUD mit einem riesen Erfolg. Der erst 19-jährige Deutsche Meister Gerald Ciolek aus Pulheim wurde im Massensprint Dritter.
Die Etappe führte über 169 km von Kortrijk nach Bellegem. Bereits kurz nach dem Start entstand eine 4-köpfige Spitzengruppe, die einen maximalen Vorsprung von 4 Minuten auf das Peloton herausfahren konnte. Aber die ProTour-Teams Unibet und Davitamon-Lotto organisierten die Verfolgung für ihre Sprinter Jeremy Hunt und Robbie McEwen, so dass die Ausreißer 30 km vor dem Ziel eingeholt wurden.
Im Anschluss kam es zu einem klassischen Massensprint. Marcel Sieberg fuhr Gerald Ciolek mustergültig in Position und dieser hatte keine Scheu vor den großen Namen. Auf der stark ansteigenden Zielgerade sprintete er schließlich auf Platz 3. Er mußte nur dem Sieger Francesco Chicchi (Quickstep) und Jeremy Hunt (Unibet) den Vortritt lassen.
Der Sportliche Leiter Jochen Hahn war begeistert: "Es war ein guter Einstand für Gerald und es freut mich besonders, dass er nach seinem großen Pech bei Het Volk hier seine Form unter Beweis stellen konnte." Bei seinem ersten Rennen in diesem Jahr hatte Gerald an einer unübersichtlichen Stelle, 30 km vor dem Ziel, Reifenschaden und konnte nicht in das Finale eingreifen.
Bei der morgigen zweiten Etappe von Torhout nach Handzame wird Gerald das Trikot des besten Nachwuchsfahrers tragen.
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Le Samyn und 3 Tage von Westflandern Vier Renntage in Belgien für WIESENHOF-AKUD 28.02.2006 - Am 1. März bestreiten die Rennfahrer der Essener Mannschaft das Eintagesrennen "Le Samyn" in Fayt le Franc. Dieses wellige Rennen auf Wallonischen Straßen ist der Auftakt zu einem etwa eine Woche dauernden Aufenthalt in Belgien.
Im Anschluss daran, findet vom 3. bis zum 5. März die Rundfahrt der Belgischen Provinz Westflandern statt. Auch hier wartet ein anspruchsvolles Streckenprofil auf die Fahrer. So steht bei der letzten Etappe zum Beispiel der berüchtigte Kemmelberg mit seinen 23% Steigung und Kopfsteinpflaster auf dem Programm. Auf den drei Etappen müssen die Rennfahrer 530 km zurücklegen - bei den Wetterprognosen für diese Woche sicher kein Zuckerschlecken.
Das Aufgebot: Le Samyn (01.03.): Gerald Ciolek, Tim Klinger, Christian Leben, Felix Odebrecht, Marcel Sieberg, Lubor Tesar, Carlo Westphal, Gregor Willwohl
3 Tage von Westflandern (03.-05.03.): Gerald Ciolek, Artur Gajek, Tomas Konecny, Felix Odebrecht, Marcel Sieberg, Lubor Tesar, Carlo Westphal, Gregor Willwohl
Offizielle Internetseite: 3 Tage von Westflandern http://www.3dwvl.be
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WIESENHOF-AKUD startet am Samstag beim Auftaktklassiker Het Volk in Gent (Belgien). 23.02.2006 - Ein erstes Kräftemessen mit den großen Klassikerspezialisten ist für die Rennfahrer des Teams WIESENHOF-AKUD an diesem Wochenende angesagt. Beim Traditionsrennen Het Volk in Gent (Belgien) werden einige Fahrer auf ihr liebstes Terrain stoßen, nämlich die Kopfsteinpflasterberge Flanderns, aber auch auf eine extrem starke und motivierte internationale Konkurrenz.
Für den Deutschen Meister Gerald Ciolek ist es der Auftakt in diesem Jahr, für einige seiner Teamkollegen schon ein erstes Ziel. Besonders Felix Odebrecht und Marcel Sieberg freuen sich auf die Herausforderung - haben aber auch Respekt vor der Konkurrenz. "Boonen, van Petegem und Co... da werden wir mal schauen, was man als junger Rennfahrer gegen diese Weltklasse-Routiniers ausrichten kann. Wir sind gut drauf und werden versuchen uns so teuer wie möglich zu verkaufen", sagte Marcel Sieberg in der Woche vor dem Rennen.
"Bei diesem Rennen ist die Streckenkenntnis extrem wichtig", meinte der Sportliche Leiter Jochen Hahn. "Ich werde den Rennfahrern raten, sich an den großen Namen zu orientieren, wenn es zur Sache geht. Denn die kennen die Kopfsteinpflasterachterbahn durch Flandern wie ihre Westentasche. Vielleicht kann ja einer bis zum Ziel dranbleiben und im Sprint vorbeifahren", so Hahn mit einem Augenzwinkern.
Für die meisten Fahrer ist der Klassiker absolutes Neuland. "Aber irgendwann müsse man ja mal ins kalte Wasser springen", so einer der Youngster.
Das Aufgebot: Gerald Ciolek, Artur Gajek, Felix Odebrecht, Steffen Radochla, Marcel Sieberg, Lubor Tesar, Lars Wackernagel, Carlo Westphal
Offizielle Internetseite: http://omloop.sportwereld.be
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Gerald Ciolek - vom Lehrling zum Vollprofi 21.02.2006 - Der deutsche Profimeister Gerald Ciolek vom Team WIESENHOF-AKUD hat Ende des vergangenen Monats alle seine Prüfungen bestanden und nun seine Lehre bei Ford erfolgreich beendet.
Endlich kann er sich voll und ganz auf seinen Sport konzentrieren. "Seit ich den Titel geholt habe, wusste man bei Ford, dass ich Radrennfahrer bin. So hatte ich zwar einige Vergünstigungen, die es mir erlaubten Etappenrennen zu fahren und zu trainieren, aber Geschenke, gerade was die Prüfungen anging, gab es keine." Während der Ausbildungszeit war es für Ciolek normal, morgens um 6:15 aus dem Haus zu gehen und sein Training erst nach der Rückkehr von der Berufsschule bzw. seines Arbeitsplatzes zu absolvieren.
"Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, trotz der verkürzten Lehrzeit eine ordentliche Prüfung abzulegen. Jetzt bin ich im Kopf frei und kann mich endlich ganz meiner Leidenschaft, dem Radsport, widmen", sagte er vor seiner Abreise ins Trainingslager nach Mallorca. Dort bereitet er sich gewissenhaft auf seinen ersten Einsatz - dem belgischen Klassiker Het Volk vor.
In der kommenden Saison wird Ciolek unter ganz besonderer Beobachtung stehen. Das Radsportmagazin Procycling hat ihn für 2006 in die Liste der Fab Four aufgenommen, in der jedes Jahr vier besonders viel versprechende Fahrer vorgestellt werden. Sie werden das ganze Jahr über begleitet und jeden Monat bekommen die Leser den aktuellen Stand über die Entwicklung der Auserwählten. In den vergangenen Jahren waren Fahrer wie Thomas Dekker, Michael Rasmussen oder Damiano Cunego im Fab Four Club - eine Tatsache die Ciolek eine besondere Extramotivation verschaffen sollte.
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Tour de Langkawi WIESENHOF-AKUD setzt Akzente
12.02.2006 - Bei der 10 Tage dauernden Rundfahrt durch Malaysia rollten die Akteure der Essener Mannschaft WIESENHOF-AKUD nicht nur im großen Feld mit. Steffen Radochla schaffte einige Topplatzierungen und freute sich zum Abschluss über den Sieg in der Sprintwertung.
Die zehnte und letzte Etappe in Kuala Lumpur fiel leider, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser. Starke Regenschauer verhinderten die letzte Chance für Steffen Radochla doch noch eine Etappe zu gewinnen. So blieb es für den Leipziger beim mit großem Vorsprung gewonnenen blauen Trikot, und obwohl es nun nicht mehr für einen Etappensieg reichte, zeigte sich die gesamte Mannschaft sehr zufrieden.
Vor allem Torsten Schmidt, der im Einzelzeitfahren einen hervorragenden fünften Platz herausfuhr, war zufrieden: "Wir haben hier ohne Druck Rennkilometer gesammelt, und wenn es drauf ankam, waren die Beine auch nicht so schlecht. Platz fünf im Zeitfahren - und das zu dieser Jahreszeit - da bin ich von mir selbst überrascht! Das ist der Beweis dafür, dass sich unsere harte Arbeit im Winter ausgezahlt hat."
Nach einer kleinen "Schlussfeier" geht es für die Rennfahrer am Montag schon wieder zurück ins kalte Deutschland. Nach knapp 2 Wochen Rennpause folgen dann weitere Einsätze in Belgien.
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Steffen Radochla erneut Etappenvierter in Malaysia 09.02.2006 - Bei der 7. Etappe der Tour de Langkawi ersprintete der Leipziger Steffen Radochla vom Team WIESENHOF-AKUD nach 188,2 km eine weitere Topplatzierung.
Als Sieger des Sprints um Platz vier war er dennoch nicht ganz glücklich: "Lange war eine 9-köpfige Gruppe vorne und es sah ganz so aus, als würden wir die noch einholen. Leider haben im Finale 7 Sekunden auf die drei letzten Ausreißer gefehlt. Aber die Beine sind noch gut, was mich optimistisch stimmt für mein blaues Sprinttrikot."
Seit der ersten Etappe trägt Radochla dieses Trikot nun und hat inzwischen einen Vorsprung von 28 Punkten auf seinen ersten Verfolger José Serpa aus Kolumbien. Er ist otimistisch das Trikot bis Kuala Lumpur, dem Zielort der letzten Etappe, zu verteidigen. "Morgen ist die Etappe tellerflach und nur gut 70 km lang - da gibt’s bestimmt wieder eine Sprintankunft..." meinte Radochla voller Vorfreude.
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Tour de Langkawi - 2. Etappe Podestplatzierung für WIESENHOF-AKUD
04.02.2006 - Das Team WIESENHOF-AKUD ist in Malaysia weiterhin auf der Erfolgsspur. Steffen Radochla ersprintete die erste Podiumsplatzierung für seine Mannschaft. Nach 164 Kilometern musste er sich im Massensprint nur Ruben Bongiorno und dem gestrigen Etappensieger und Träger des gelben Trikots Maximiliano Richeze geschlagen geben und wurde Dritter.
Außerdem konnte Radochla im Verlauf der Etappe bei den Zwischensprints sein Puntekonto auffüllen und verteidigte damit souverän seine Führung in der Sprintwertung. Neun Punkte beträgt nun sein Vorsprung auf den Nächstplatzierten.
Die dritte Etappe führt morgen das erste Mal in die Berge. Für alle Fahrer ist das die erste Möglichkeit im direkten Vergleich zur Konkurrenz zu sehen, wie gut die Form ist.
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Steffen Radochla in Malaysia auf Platz 4 WIESENHOF-AKUD-Fahrer auch im Sprinttrikot 03.02.2006 - Gleich zum Auftakt der Malaysia-Rundfahrt sorgte der Leipziger Sprinter Steffen Radochla für ein Topergebnis. Nach einem sehr animierten Rennen mit vielen Angriffen schaffte Radochla es nicht nur auf Platz vier (die bis dato beste Platzierung für WIESENHOF-AKUD in der noch so jungen Saison) sondern konnte sich bei der Siegerehrung auch über das Wertungstrikot des besten Sprinters freuen.
Von Anfang an mischte er bei den Sprints während der Etappe mit und konnte sich früh einige Punkte Vorsprung auf die weiteren Mitstreiter herausholen. Durch die Unterstützung seiner Teamkollegen konnte er diesen Vorsprung bis zum Ziel halten. Denn Corey Sweet und Torsten Schmidt sorgten dafür, dass beim letzten Zwischensprint niemand mehr punktete.
Diese drei Fahrer des Teams waren es auch, die die richtige Gruppe erwischten und sich mit über sieben Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld, in eine komfortable Position in der Gesamtwertung manövrierten.
"Das Teamwork hat super geklappt", freute sich Torsten Schmidt nach dem Zieleinlauf. "Mal schauen was sonst noch geht." Auch Steffen Radochla gab sich optimistisch: "Bei der Hitze ist es zwar nicht einfach, aber ich hatte für das erste Rennen des Jahres ganz gute Beine. Jetzt sind es noch neun Renntage und viele Sprints die ich vor mir habe. Ich freue mich darauf!"
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Sportlicher Leiter mit Beinbruch im Krankenhaus WIESENHOF-AKUD mit Ersatz nach Malaysia 01.02.2006 - Kurz vor dem Abflug zur Tour de Langkawi hat sich Markus Schleicher, sportlicher Leiter des Teams WIESENHOF-AKUD, bei einem "Ausrutscher" auf vereistem Gehweg das Wadenbein gebrochen. Eine Operation wird in dieser Woche stattfinden. Aber seine Schützlinge kann er nun nicht betreuen.
Kurzfristiger Ersatz fand sich in der Person von Andreas Petermann, der sich sofort bereit erklärte die 6 Fahrer nach Malaysia zu begleiten. "Für uns war es Glück im Unglück", sagte Manager Raphael Schweda am Wochenende. "So haben wir trotzdem einen erfahrenen Mann beim Team vor Ort". Schweda war selbst Fahrer unter der sportlichen Leitung von Petermann bei COAST und Bianchi.
"Nun wird sich beim Renneinsatz zeigen, wie gut jeder einzelne trainiert hat", so Schweda weiter. "Zwar finden die Rennen weit weg von großem Medieninteresse statt, doch sie sind schon ein Indikator dafür, was wir von unseren Fahrern in der Frühsaison erwarten können." Auch wenn es nach Sportdirektor Jens Heppner ginge, wären ein paar vordere Platzierungen schon gut für die Moral.
Bei dem schweren Streckenprofil und den tropischen Temperaturen, die erfahrungsgemäß dort herrschen, wird das 10-tägige Etappenrennen zu einem ersten Härtetest für die Rennfahrer. "Eine so lange Rundfahrt gleich zu Beginn der Saison zeigt dir erbarmungslos wo du gerade stehst. Aber wir haben so gut trainiert, dass wir mit einem guten Gefühl anreisen. Vielleicht ist ja schon etwas mehr drin, als nur mitzurollen und noch 2 Kilo Gewicht zu machen", meinte ein gut gelaunter Torsten Schmidt vor dem Abflug am Sonntag.
Das Aufgebot: Tomas Konecny, Steffen Radochla, Robert Retschke, Torsten Schmidt, Corey Sweet und Lars Wackernagel
Offizielle Internetseite: http://www.tdl.com.my
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Erster Einsatz für WIESENHOF-AKUD GP Doha 27.01.2006 und Tour of Qatar 29.01.-03.02.2006
28.01.2006 - Nur einen Tag nach der Teampräsentation bei minus 5°C startete ein Teil des Essener Profiteams in Richtung Sand und Sonne. Allerdings werden die Akteure in Qatar nicht etwa Urlaub machen, sondern sie stellen sich zum ersten Mal der Herausforderung für ihr neues Team Ergebnisse einzufahren.
Dass der junge Kern der Mannschaft fast komplett vertreten ist, macht für den sportlichen Leiter Jochen Hahn Sinn: „Hier wird zwar schon richtig Radrennen gefahren, doch das Streckenprofil ist flach und die Distanzen sind überschaubar. So wird sich keiner der jungen Rennfahrer hier übernehmen.“ Als Routinier ist Lubor Tesar dabei, der sich auf die Kilometer in der Sonne freut. „Wir haben alle gut trainiert, aber jetzt werden wir sehen, was die anderen im Winter so gemacht haben…“
Die Fahrer bedauern zwar, dass Sprinter Gerald Ciolek nicht dabei ist, (der legt am 31.01. die letzte Prüfung ab, um seine Ausbildung abzuschließen) aber trotzdem sind alle guter Dinge und erhoffen sich die eine oder andere Platzierung unter den TopTen.
Das Aufgebot: Artur Gajek, Tim Klinger, Christan Leben, Felix Odebrecht, Lubor Tesar und Carlo Westphal
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Teampräsentation in Bocholt WIESENHOF-AKUD stellt sich vor
25.01.2006 - Bei der Präsentation des Profirennstalls WIESENHOF-AKUD machten Fahrer und Management klar deutlich, dass die Ziele zwar hoch gesteckt, aber durchaus realisierbar sind. Durch das Engagement des Geflügelherstellers Wiesenhof ist es der langsam, aber stetig gewachsenen Mannschaft nun möglich, nicht nur das Rennprogramm betreffend einen großen Schritt nach vorne zu tun.
"Auch personaltechnisch erfordert dieser Aufstieg in die Kategorie Professional Continental eine Anpassung an die kommenden Aufgaben", so Schweda. Diese Aufgaben werden vor allem darin liegen, bei den großen deutschen Rennen wie Rund um Köln, Rund um den Henninger Turm, sowie den Vattenvall Cyclassics in Hamburg oder der Deutschland Tour Aufmerksamkeit zu erregen. Und das auf eine ganz besondere Art und Weise, wie der neue Sportdirektor Jens Heppner erklärte: "Unsere Rennfahrer haben das Potenzial, bei diesen Events Ausrufezeichen zu setzen. Die Medienaufmerksamkeit wollen wir nicht etwa erregen, indem wir kopflos attackieren sobald die Fernsehkameras laufen. Wir werden bei allen Rennen versuchen ein Top Ergebnis einzufahren. Dafür muss man vorne fahren, und das Rennen mitgestalten - und wer das tut, ist sowieso im Bilde."
Die Neuzugänge Carlo Westphal, Tim Klinger, Robert Retschke und Marcel Sieberg wollen für ihr neues Team in der kommenden Saison "die Resultate einfahren, für die man uns geholt hat. Aber eigentlich wollen wir alle mehr!" so einer der Rennfahrer. Mit Christan Leben und Artur Gajek sind zwei weitere junge Rennfahrer dabei, die zwar immer noch zur Kategorie U23 gehören, aber jetzt durchaus die nötige Rennhärte haben, um sich auch bei den größeren Rennen in Szene zu setzen. Die Routiniers Thorsten Schmidt und der Australier Corey Sweet werden in dieser Saison Aufgaben als Kapitäne übernehmen, genauso wie die Tschechen Lubor Tesar und Tomas Konecny, sowie der österreichische Bergfahrer Gerhard Trampusch.
"Wir fahren so viele Rennen, da ist es ganz gut, wenn man mehrere Fahrer im Team hat, die bei ausgewählten Wettkämpfen die Verantwortung übernehmen können", so Thorsten Schmidt am Rande der Teampräsentation.
Eine ganz besondere Saison wartet auf den Deutschen Profimeister Gerald Ciolek. Bis Ende Juni wird er noch sein Meistertrikot tragen und er will diese Zeit nutzen um "die Bestätigung zu erbringen, dass der Sieg zwar eine Überraschung, aber keine Eintagsfliege war. Ich mache mir nichts vor - mit gerade einmal 19 Jahren habe ich noch viel zu lernen. Dafür bietet mir die Mannschaft die idealen Vorraussetzungen." Ihm zur Seite stehen mit Steffen Radochla, Felix Odebrecht und Gregor Willwohl, noch drei weitere endschnelle Rennfahrer. Eine Sprintergarde die sich gut versteht und auch in den Rennen gut harmonieren wird.
Die sportliche Leitung um Jochen Hahn wurde ebenfalls erweitert. Markus Schleicher, bis dato in gleicher Funktion beim Team Mapei in Bayern tätig, wird in dieser Saison auch am Steuer des WIESENHOF-AKUD Teamfahrzeugs sitzen. Diese erweiterte sportliche Leitung ermöglicht es Jochen Hahn, sich noch intensiver als bisher um die Belange und Trainingsplanung der jüngeren Rennfahrer zu kümmern, um auch diese im Hinblick auf die Zielsetzung 2006 topfit zu bekommen. "Wenn alle unsere Fahrer in diesem Jahr ihre beste Saison überhaupt fahren, dann wird 2006 der absolute Knaller", so Jens Heppner mit einem Augenzwinkern. Eine Tatsache die allen Beteiligten sicher sehr recht wäre.
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Erstes gemeinsames Teamtrainingslager - Der komplette Kader des Essener Profiteams WIESENHOF-AKUD befindet sich seit dem gestrigen Sonntag auf Mallorca, wo bis zum 22.01. das erste gemeinsame Trainingslager stattfindet.
Essen, 09.01.06 - Im Norden der Insel - in Alcudia - hat die Mannschaft ihr Quartier aufgeschlagen und wird dort bis kurz vor der Teampräsentation, die am 24.01. in Bocholt stattfindet, bleiben. Alle Fahrer werden mit der sportlichen Leitung ihr jeweiliges Rennprogramm abstimmen. Je nach Saisonzielsetzung wird dementsprechend das Training von Fahrer zu Fahrer sehr verschieden aussehen. "Der Teil der Mannschaft, der in gut zwei Wochen nach Katar fliegt, wird hier auch schon mal an die Grenzen gehen müssen", sagte Sportdirektor Heppner am Sonntag. "Wir werden es zwar nicht übertreiben, aber jetzt muss das Grundlagentraining bei denen, die bald Rennen fahren, abgeschlossen sein. Denn die anderen schlafen im Winter auch nicht…"
In den zwei Wochen hoffen Fahrer und Betreuer vor allem auf trockene Straßen und Temperaturen im zweistelligen Bereich, denn auch auf Mallorca kann es bekanntlich zu kurzfristigen Wintereinbrüchen kommen. Kapitän Thorsten Schmidt meint dazu: "Egal wie schlecht das Wetter hier sein sollte, es ist immer noch besser als zu Hause, und außerdem sind wir Profis! Da gibt es halt mal ein paar Tage im Jahr, an denen das Arbeiten weniger Spaß macht…" Da die Wetter-Vorhersage aber eher gut ist, werden die Fahrer vielleicht schon bald die ersten blühenden Mandelbäume am Straßenrand sehen - und nicht etwa Schneereste wie in Deutschland.
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